Glücklich nach seinem Tor gegen Zulte Waregem - Josip Drmić. Foto: Dirk Päffgen, für Fohlen-Hautnah.de
»Sehr schön, einfach hammer«
Drmić glücklich nach persönlichem Erfolgserlebnis
Geschrieben von Andreas Plum & Alexander Plum | 11.01.2017 - 10:57 Uhr

Bei Borussia Mönchengladbach gab es in der Winterpause in Timothée Kolodziejczak bisher nur einen „echten“ Neuzugang. Doch zumindest vom Gefühl her ist Josip Drmić ebenso einer. Nach langer Verletzungspause ist der Schweizer nun wieder richtig zurück. Und im Testspiel gegen den SV Zulte Waregem in Marbella konnte der Angreifer das tun, wofür Stürmer zuständig sind: Ein Tor schießen.

Josip Drmić strahlte und schien erleichtert, als er sich nach dem 2:1-Testspielsieg der Borussen gegen den SV Zulte Waregem den Fragen der Journalisten stellte. Kein Wunder, schließlich hatte der Angreifer gegen den belgischen Erstligisten 70 Minuten gespielt und sich dazu noch mit einem Tor belohnt.

Es war ein ordentlicher Auftritt des Schweizers, der schon in den tagen von Marbella einen guten Eindruck hinterließ. Für den 24-Jährigen war es nach langer Zeit der erste längere Einsatz. Zuletzt hatte er vor über einem Jahr am 27. Februar 2016 für den HSV gegen Ingolstadt volle 90 Minuten absolviert. »Es war eine lange Verletzungszeit. Ich bin froh, dass ich von Anfang an und 70 Minuten spielten konnte. Die dann noch mit einem Tor zu vergolden, ist für mich natürlich sehr schön. Einfach Hammer«, strahlte Drmić. »Ich hoffe, dass es so weiter geht«.

»Josip hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Da hilft jedes Tor einem Stürmer. Eigentlich war die Situation schon fast verpufft, aber er hat den Ball Gott sei Dank reingemacht. Das zeichnet einen Stürmer aus, sagte Dieter Hecking. »Jedes Tor, das ein Stürmer macht, gibt Selbstvertrauen. Deshalb war das wichtig«.

In der Tat. Dennoch ist sich der 24-Jährige bewusst, dass er im wahrsten Sinne weiter am Ball bleiben und weiter an sich arbeiten muss – wie generell aber alle Borussen, um wieder voll bei 100 Prozent zu sein. »Es waren eine der härtesten 70 Minuten, die ich gespielt habe. Aber das ist völlig normal. Ich muss noch viel an mir arbeiten, das hat man gesehen«, so der Angreifer. »Dass ich heute etwas müde bin, ist verständlich«.

»Es war ein Ansatz und ein guter Weg. Ich muss Schritt für Schritt gehen. Es liegt noch viel Arbeit vor mir. Ich muss für mein Knie noch viel machen«, weiß Drmić. »Es ist wichtig, diese Vorbereitung gemacht zu haben. Aber ich brauche weitere noch Spiele, Einsätze und positive Ereignisse für die Zukunft. Es ist alles ein Prozess«.

Ein Prozess, der zweifelsohne gut voranschreitet. Josip Drmić ist wieder da und schickt sich an, unter Dieter Hecking eine echte Alternative für die Startelf zu werden und vielleicht ja schon zu sein. Erfolgserlebnisse tun da generell gut. »Wir hatten super Trainingseinheiten und gute Spiele. Schön, dass wir beide Spiele gewonnen haben. Das tut gut und müssen wir mitnehmen«, sagt Drmić. »Bald geht es endlich wieder los. Wir müssen von der ersten Minute an bereit sein«. Josip Drmić jedenfalls, ist auf einem sehr guten Weg, genau dieses zu sein.

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